Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

von Margot Friedländer, der im Mai dieses Jahres im Alter von 103 Jahren verstorbenen Überlebenden des Holocausts stammt das Zitat: „Meine Mission ist Menschen zu sagen, dass sie menschlich sein sollen. Dass sie Menschen respektieren sollen, ganz egal welcher Hautfarbe, welche Religion sie haben." Ihr Aufruf zur Menschlichkeit über alle Grenzen hinweg gründet in ihren Erlebnissen tiefster Unmenschlichkeit in den Jahren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die vor 80 Jahren endete. Unserer Generation ist diese Erfahrung Gott sei Dank erspart geblieben. Wir haben die Aufgabe, dass dies auch künftigen Generationen erspart bleibt. Was wir heute brauchen, sind aktive Demokratinnen und Demokraten, die den Mund aufmachen, im Parlament, beim Fußball, am Stammtisch, in der Schule und am Arbeitsplatz. Tragen wir miteinander dazu bei, dass es Zusammenhalt und Menschlichkeit in unseren Orten, in unserem Land und auf unserer Welt gibt. Die christliche Botschaft des Weihnachtsfestes heißt: Gott wird Mensch, damit Menschen menschlich leben.

Ich danke allen, die sich öffentlich oder im Stillen in unserer Gemeinde engagieren, sei es in den Vereinen, den Kirchengemeinden oder den Bildungs-, Pflege- und Hilfseinrichtungen, und die dadurch beitragen zu einem lebendigen und guten Miteinander.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2026 Gesundheit, Zuversicht und Gottes Segen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Franz Heilmeier
1. Bürgermeister

 

 Weil wir hier leben.

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