Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
wieder stecken wir sehr schnell mittendrin im gerade erst begonnenen neuen Jahr. Dazu tragen auch die täglichen Nachrichten und oft auch Krisenmeldungen einiges bei. Sie drücken nicht nur unsere Stimmung, sie verzerren auch unseren Blick. Nachrichten verfolgen uns ja morgens im Radio, abends im Fernsehen und zwischendrin als Push-Nachricht auf dem Handy. Sie beeinflussen, wofür wir unser Geld ausgeben, wie wir unsere Kinder erziehen und vieles andere. Sie bestimmen, wie wir uns fühlen, wenn wir morgens aufwachen und worüber wir nachdenken, wenn wir abends ins Bett gehen. Für das Jahr 2026 möchte ich Ihnen daher ans Herz legen, Nachrichten zwar zu verfolgen, aber nicht zu exzessiv. Es ist möglich, einen gesunden Umgang mit Nachrichten zu finden und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Dies tut der eigenen Lebenszufriedenheit gut. Es ist auch ein Schutz gegen die Strategie ideologischer Gruppierungen, die eine Weltuntergangsstimmung schaffen, angeblich Schuldige ausmachen und radikale Umwälzungen fordern.
Daher hier ein paar vielleicht auch überraschende „gute Nachrichten“ am Beginn des Jahres:
Laut dem SKL-Glücksatlas, der seit vielen Jahren die Lebenszufriedenheit der Deutschen untersucht, nimmt diese seit 2021 zu. Wichtig dafür sind vor allem soziale Verbundenheit, eine gute Gesundheitsversorgung, eine gute Erreichbarkeit und Infrastruktur sowie eine regionale Identifikation.
Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne ist auf Rekordhoch. Solar- und Windstrom sind weltweit so schnell gewachsen, dass sie die zusätzliche Stromnachfrage decken und Kohle ersetzen können.
Deutschland ist bei den Patentanmeldungen auf Platz 2 in der Welt. 2024 wurden insgesamt 59.260 Patente angemeldet. 2025 dies sogar noch übertroffen. Mehr Anmeldungen gibt es nur in den USA.
Ein neuer Bluttest für Krebs-Früherkennung wurde entwickelt. Forschende konnten mithilfe eines Bluttests Bauchspeicheldrüsenkrebs erkennen und von einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder anderen Krebsarten unterscheiden. Die neue Diagnosetechnik könnte in Zukunft die Gewebeentnahme aus dem Tumor mit einer Nadel überflüssig machen.
Und zuletzt: Der vor wenigen Jahren gegründete Neufahrner Verein „Wir retten Rehkitze e.V.“ erhielt in Berlin für sein Engagement den Deutschen Tierschutzpreis. Beim Abmähen von Wiesen werden Jahr für Jahr zahlreiche Tiere, wie zum Beispiel Rehkitze, Hasenbabys oder Igel, übersehen und durch Mähdrescher getötet. Dank moderner Technik konnten viele von ihnen gerettet werden.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr
Franz Heilmeier
1. Bürgermeister
Weil wir hier leben.
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